Temporalitäten von (Transport-)Infrastrukturen

Virtuelle Tagung am 11. Mai, 2021

Infrastrukturen konstruieren Zeitlichkeit, indem sie das tägliche Leben von Menschen und Waren in vorhersehbaren, geplanten Rhythmen und Zirkulation strukturieren. Zugleich befinden sie sich in einem Abhängigkeitsverhältnis durch langfristige Prozesse wie der Pfadabhängigkeit und dem Zusammenspiel von technologischer Veralterung und Erneuerung bzw. Ersetzung.

Das Graduiertenkolleg KRITIS, Kritische Infrastrukturen: Konstruktion, Funktionskrisen und Schutz in Städten, lädt Dienstag den 11. Mai, 2021 zu einer eintägigen, virtuellen Tagung ein. Die Tagung soll dazu dienen mit Experten aus der Wissenschaft und relevanten Stakeholdern bzw. Praktikern außerhalb der Wissenschaft in einen Dialog über das Thema Zeit und (Transport-)Infrastrukturen zu treten.

Verschiedene Zeitauffassungen spielen aus unserer Sicht hierbei eine Rolle und können daher während der Tagung zum Tragen kommen:

  • Zyklische Zeit: (Transport-)Infrastrukturen haben maßgeblich dazu beigetragen, die Menschheit von den Rhythmen der Natur (Jahreszeiten, Tag/Nacht, Stürme/Überschwemmungen usw.) zu befreien. Zugleich erschafft die moderne Verkehrsinfrastruktur selbst durch Zirkulationsprozesse neue Formen der zyklischen Zeit sowie neue Rhythmen.
  • Endliche Zeit: (Transport-)Infrastrukturen werden wiederverwendet und zweckentfremdet, um auf die jeweiligen Bedingungen einer Gesellschaft wirksam reagieren zu können.
  • Komprimierte Zeit: (Transport-)Infrastrukturen schaffen die Möglichkeit, Raum und Zeit zu komprimieren (und dadurch zu überwinden).

Die Dynamik und das wechselseitige Zusammenspiel von Zeit und Transportinfrastrukturen dienen dabei als übergeordnetes Thema für eine inhaltliche Auseinandersetzung mit drei Themenblöcken:

  • Panel 1: (Transport-)Infrastrukturen in Abhängigkeit von Zeit
  • Panel 2: (Transport-)Infrastrukturen als Konstrukteure von Zeit
  • Podiumsdiskussion: Zeit & Infrastruktur - abhängige Konstrukteure?

Wir freuen uns, wenn anknüpfend an diese Inhalte Beiträge von Experten die Tagung bereichern und wir gemeinsam in einen anregenden Dialog über das Verhältnis von Zeit und Transportinfrastrukturen treten.

Die Tagungssprache ist Deutsch.

Diese Webseite wird laufend aktualisiert. Stand: 2021-04-21

Änderungen des Tagungs­programms sind vorbehalten.
Zeitpunkt (MEZ) Veranstaltung Vortragende
09:15–09:30 Einlass in den virtuellen Tagungsraum
09:30–09:55 Introduktion: Das Temporalitätskonzept des Graduiertenkolleg KRITIS Prof. Dr. Jens Ivo Engels
Panel 1: (Transport-)Infrastrukturen in Abhängigkeit von Zeit

Zweck dieses Panels ist es zu erläutern und zu erörtern wie Transportinfrastrukturen durch Zeit konstruiert werden. Das Zusammenspiel von Zeit und Transportinfrastrukturen ist durch gegenseitige Abhängigkeiten geprägt, welche sich je nach Kontext unterschiedlich darstellen. Dabei gibt es gar Zeiten, die bestimmte Transportinfrastrukturen und -Systeme erst notwendig machen. Das Verhältnis von Zeit und Infrastruktur macht dabei eine dezidierte Abhängigkeit aus und Infrastrukturen haben dabei zuweilen eine passive Rolle.


Anhand von den Vorträgen wird diskutiert, welche Einflüsse zyklische Zeit (das heißt das Auftauchen und Verschwinden spezifischer Umstände) sowie endliche Zeit (mit der Betrachtung spezifischer Bedingungen von Zeitabschnitten) auf Transportinfrastrukturen hat. Annäherungen an diesen Diskussionsgegenstand sind vielfältig und die inhaltlichen Auseinandersetzungen variieren. Betrachtet werden könnte die zeitweilige Umnutzung von Transportinfrastrukturen aufgrund veränderter Umstände (z.B. die Etablierung von Pop-Up Radwegen während der Corona-Pandemie oder die Umnutzung verlassener Flughäfen als Parkmöglichkeiten für LKWs bei einem harten Brexit). Des Weiteren wäre die Betrachtung des Auftauchens zeitlich begrenzter und möglicherweise ungeplante Transportinfrastrukturen möglich (z.B. die Versorgungsinfrastruktur der Katastrophenschutzlogistik, Evakuierungsströme bei Extremwettereignissen oder die Luftbrücke zur Versorgung West-Berlins im Kalten Krieg). Dies sind Infrastrukturen, welche nur im Einsatzfall volle Verwendung finden und danach wieder rückgebaut werden. All diese Beispiele werfen Fragen auf, unter welchen Umständen Zeit diesen Einfluss auf die Funktion von Transportinfrastruktur hat und was dies über das Verhältnis der beiden Diskussionsgegenstände aussagt.


Moderation: Søren Soelberg M.A.

10:00–10:30
Temporalitäten an Verkehrsflughäfen: Eine situative und fallspezifische Betrachtung der (Um)Nutzungen während der aktuellen Corona Pandemie

Der Vortrag betrachtet, welche Veränderungen an Verkehrsflughäfen durch die weltweite Corona Pandemie stattgefunden haben. Die Prozesse der Luftfahrt und damit auch der Verkehrsflughäfen waren vor der Pandemie primär Produkte der Just-in-Time Rhythmisierung des globalen Logistiksystems. Demgegenüber stehen eine Reihe an (inter-)nationalen Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie, die die Infrastruktur Verkehrsflughäfen mit einer neuen Diversität an Temporalitäten verbinden. Denn, während auf der einen Seite Lösungen zur Aufrechterhaltung der Just-in-Time Rhythmus der Logistik durch den Einbruch des Passagierverkehrs sichtbar wurden, konnten auf der anderen Seite für die Verkehrsflughäfen ungewöhnlicher Stillstand innerhalb der Infrastruktur (z.B. Landbahnen als Parkplätze) sowie die Implementierung logische kurzfristiger Strukturen (z.B. Testzentren) beobachtet werden. Im Blicklicht der Corona-Pandemie werden Teilergebnisse meines Dissertationsprojektes präsentiert, welche die Veränderungen und die daraus folgenden Steuerungsherausforderungen der Infrastruktur Verkehrsflughafen sowie (pandemiespezifischen) Gefährdungen und Vulnerabilität aufzeigen.

Eva Platzer M.A.
10:30–10:45 Kaffeepause
10:50–11:20
Zeitliche Skalen in der Wasserversorgung: Einblicke, die uns die Mathematik in unser Verhältnis zur Wasserversorgung und ihrer Resilienz gewährt

Ein erheblicher Teil der urbanen Bevölkerung ist täglich auf die Verfügbarkeit von Trinkwasser, das von Wasserversorgungssystemen bereit gestellt wird, angewiesen. Ihre Gestaltung und ihr Betrieb sind primär von menschlichen und planetarischen Zeitskalen bestimmt - unser Tageszyklus, der Wechsel der Jahreszeiten hervorgerufen durch das Kreisen der Erde um die Sonne sowie der Klimawandel haben Einfluss darauf, wie wir Wasser nutzen. Um weitere für die Wasserversorgung charakteristische Skalen zu identifizieren und um diejenigen zu finden, die erst im Krisenfall von Interesse sind, kann eine in den Ingenieur- und Naturwissenschaften etablierte Methode verwendet werden: die Dimensionsanalyse. In unserem Beitrag zeigen wir wie Skalen aus der mathematischen Perspektive definiert sind und führen die Methode der Dimensionsanalyse ein. Wir legen die Relevanz der Dimensionsanalyse für die Untersuchung der Trinkwasserversorgungssysteme dar und stellen vor, welche Einblicke sie in die Resilienzforschung im Bereich der urbanen Infrastrukturen bieten kann.

  • Kevin Logan M.Sc.
  • Michaela Leštáková M.Sc.
  • Imke Lorenz M.Sc.
11:25–11:55
Rhythmen im S-Bahn-System und deren Auswirkungen auf das Störfallmanagement

Die Zirkulation von Zügen eines S-Bahn-Systems wird durch den Fahrplan vorgegeben und kann als Rhythmus des S-Bahn-Systems aufgefasst werden. Der Fahrplan ist wiederum Ergebnis der Zusammenführung einer Vielzahl sich teilweise überlagernder Rhythmen und Taktungen. Diese können sowohl innerhalb des Systems liegen (z.B. der kleinstmögliche Zeitabstand einer Zugfolge), als auch von außen auf dieses wirken (z.B. Bedienung von Pendlerströmen). Störfälle im Betrieb (z.B. der Ausfall eines Stellwerks) bedingen erhebliche Unterbrechungen der Zirkulation. Ziel des Störfallmanagements ist die Aufrechterhaltung der Zirkulation und damit der Funktion des S-Bahn-Systems während eines Störfalls.

In dem Vortrag werden dem Fahrplan zugrundeliegende Rhythmen aufgezeigt und aus diesen Auswirkungen auf das Störfallmanagement in einem S-Bahn-System abgeleitet. Ausgangspunkt ist die Mindestzugfolgezeit als kleinste technische Taktung von Zugfahrten. Aufbauend darauf werden die sich aus dieser Taktung und weiteren rhythmischen Einflüssen ergebenden Abhängigkeiten auf die Zirkulation der Züge dargestellt. Abschließend werden die Auswirkungen der beschriebenen Rhythmen und Taktungen auf das Störfallmanagement betrachtet.

Cedric Steinbach M.Eng.
11:55–12:55 Mittagspause
Panel 2: (Transport-)Infrastrukturen als Konstrukteure von Zeit

Zweck dieses Panels ist es zu erläutern und zu erörtern, wie (Transport-)Infrastrukturen ihre eigene Zeit (und ihren eigenen Raum) konstruieren.


(Transport-)Infrastrukturen wurden u.a. (weiter)entwickelt, um von natürlichen Zyklen unabhängig zu sein (Tag und Nacht, Ebbe und Flut, …). Gleichzeitig haben diese oftmals selbst eine Taktung oder Rhythmus inne, was teilweise auch als Zyklus aufgefasst werden kann. Dabei gibt es sowohl Zyklen, die von der technischen Infrastruktur ausgehen oder vorgegeben werden und sich auf die Nutzer auswirken (z.B. Ampelschaltung) als auch Zyklen der Nutzer, die die Gestaltung der Infrastruktur bestimmen (Morgen- und Abendspitzen im Verkehr, Saisonaler Güterverkehr). De- und Konstruktion von Zyklen scheinen bei Transportinfrastrukturen somit Hand in Hand zu gehen.


Daneben zeigt sich bei (Transport-)Infrastrukturen, dass oftmals nicht die zurückgelegte Distanz für dessen Nutzung ausschlaggeben ist. Vielmehr gibt die Geschwindigkeit, also die Zeit, die für die Überwindung einer Distanz erforderlich ist, die Nutzung dieser Transportinfrastruktur vor. Transportinfrastrukturen, die eine höhere Reisegeschwindigkeit aufweisen, scheinen dadurch die Distanzen zwischen Orten zu komprimieren. Sichtbar wird dies beispielsweise in den Reiseentfernungen oder auch dem Bezug von Waren aus der ganzen Welt. Ein anderer Blick darauf ist, dass die aufgewendete Zeit (für Arbeitsweg, Reisen, Bezug von Waren) begrenzt ist. Nimmt nun die Geschwindigkeit der Transportinfrastruktur zu, steigt die überwindete Distanz (zur Arbeit, bei Reisen, beim Bezug von Waren). Somit ist die Zeit die feste Bezugsgröße.


Moderation: Laura Höß M.A.

13:00–13:30
Ambivalente Zeiten: Der Telegraph am Beginn des Netzwerk-Zeitalters

Der elektrische Telegraph steht, gleich der Eisenbahn, als Symbol der Kommunikationsrevolution, die die Welt des 19. Jahrhunderts verwandelte und das menschliche Leben bis heute prägt. Schon zur Zeit ihrer Erfindung wurde diese neue Technologie als eine jener Triebkräfte der Beschleunigung beschrieben, welche die Moderne recht eigentlich ausmacht. Durch den Telegraphen wurde es zum ersten Mal möglich, unmittelbar zwischen Städten, Ländern und Kontinenten zu kommunizieren—der Raum wurde, so Marx, durch die Zeit vernichtet. Dabei verdankte sich der Einfluß dieser Technologie ganz wesentlich sozialen Netzwerken. Diese schlossen bestimmte Milieus und Orte ein, während sie anderen den Zugang zur neuen Kommunikation erschwerte. Die Beschleunigung der Moderne war somit ein differenzierter Prozess, dessen Entwicklung im Deutschland des 19. Jahrhundert dieser Beitrag untersucht.

Dr. Jean-Michel Johnston
13:35–14:05
Left Behind: Wie das Eisenbahnzeitalter uns zu Zeitphilosophen des Alltags machte

Dank den Beiträgen von Reinhard Koselleck und Odo Marquard wissen wir viel über das Zeitalter der Geschichtsphilosophien. Diese kommen im ausgehenden 18. Jahrhundert in gebildeten Milieus so richtig in Schwung. Ihr Kerngedanke besteht im Glauben an eine lineare Entwicklung in Richtung Fortschritt. Diese Vorstellung bezieht ihre Deutungsmacht aus der Angst vor dem Zurückbleiben. Seit dem 19. Jahrhundert unterscheiden wir deshalb, ganz ohne Scheu, zwischen fortschrittlichen und rückständigen Menschen, Kulturen und Nationen. Während einige vorangehen, verbleiben andere im ‘Warteraum der Geschichte’ (Dipesh Chakrabarty). Um die Mitte des 19. Jahrhunderts, als die Eisenbahn zum Massenverkehrsmittel aufstieg, erreichte der geschichtsphilosophische Topos die Alltagswelt der Massen: Menschen wurden zu Zeitphilosophen. Diese These wird im vorliegenden Beitrag anhand britischer und deutscher Bahnreisender illustriert.

Prof. Oliver Zimmer
14:05–14:20 Kaffeepause & Office Fresh Up Alex Schwarck
14:25–14:55
Zeitaspekte der Infrastrukturpraktiken von Menschen ohne dauerhafte Unterkunft

Der Vortrag betrachtet die Zeitdimension der Infrastrukturpraktiken von Menschen ohne dauerhafte Unterkunft. Der Zeitaufwand für Nutzung oder Ersatz von Infrastruktur (Wasser, Energie, Mobilität, Kommunikation) und deren Häufigkeit haben entscheidende Auswirkungen auf die soziale Situation dieser Menschen und sind geprägt von zeitlichen Abläufen wie Öffnungszeiten von Einrichtungen, Tag und Nacht oder Jahreszeiten. Ich beginne mit einem Überblick, wie bisherige Forschung zu Infrastruktur und Obdachlosigkeit das Verhältnis von Infrastruktur und Zeit konzeptualisiert. Auf dieser Grundlage präsentiere ich erste Ergebnisse meines Dissertationsprojekts zu Infrastrukturpraktiken von Menschen ohne dauerhafte Unterkunft in Berlin und gehe dabei auf Aspekte wie das Warten, strikte Zeitpläne, das Verhältnis zwischen Zeit und Verdienst und Jahreszeitlichkeit ein. Ich schließe mit Überlegungen, was diese Ergebnisse für unser Verständnis der Zeitdimension von Infrastrukturen bedeuten können.

  • Andrea Protschky M.Sc.
15:00–15:30
Bearbeitung einer gegenwärtigen Zukunft mittels Prognose-Infrastrukturen am Beispiel Public Health Monitoring

Der zunehmende Datenreichtum, die exponentiell gewachsenen Möglichkeiten der Speicherung und Verarbeitung von Information beinhaltet auch das Versprechen auf neue Werkzeuge der Früherkennung und Prognose. Die Sammlung unspezifischer Daten und deren Analyse mittels automatisierter Mustererkennung verspricht Hinweise auf problematische Entwicklungen, noch bevor diese sichtbar manifest geworden sind. Dieser Gedanke prägt etwa ein neues Verfahren des Public Health Monitoring, das seit 2001 insbesondere in den USA zum Einsatz kommt. An diesem Fallbeispiel der Syndromic Surveillance stellt der Vortrag Implikationen eines derartigen datenbasierten Bezugs auf die Zukunft vor. Der Infrastruktur-Begriff ist hier geeignet, dezidiert das Zusammenwirken von Technik und Nutzung in den Blick zu nehmen. Deutlich wird dann insbesondere, inwiefern die ‚gegenwärtige Zukunft‘, die aus den Daten ermittelt wird, häufig unerkannt das Gegenwärtige fixiert.

  • Dr. Henning Füller
15:30–15:45 Kaffeepause
Podiumsdiskussion: Zeit und Infrastruktur - abhängige Konstrukteure?

Die Podiumsdiskussion greift die in den beiden Panels betrachteten Zeit-Infrastruktur-Beziehungen auf, stellt diese gegenüber und ergründet den Nutzen dieser für die Auseinandersetzung mit Transportinfrastrukturen.


So wie (Transport-)Infrastrukturen zeitliche Zyklen de- und konstruieren unterliegen diese selbst Zyklen, wie das Erscheinen und Verschwinden von Transportinfrastrukturen zeigen. Die entsprechende Zu- beziehungsweise Abnahme der Bedeutung der Infrastruktur, die über Stunden bis zu über Jahrzehnten hinweg verlaufen kann, spiegelt sich oftmals in der Transportinfrastruktur selbst wider. Manifestierte Provisorien oder Behelfslösungen können auf einen raschen Bedeutungsgewinn der Transportinfrastrukturen hinweisen, Umwidmungen oder Umnutzungen zeugen dagegen meist von einem Bedeutungsverlust. Die an diesen Gegebenheiten gebundene Gestaltung der Infrastruktur bedingt wiederum die von ihr konstruierte(n) Zeit(en). Dazu kommt, dass die konstruierte(n) Zeit(en) als Charakteristikum einer Transportinfrastruktur bereits die Triebfeder des Bedeutungsverlustes sein kann. Folglich stellt sich in der abschließenden Podiumsdiskussion unter Einbeziehung der in den Panels entwickelten Überlegungen die folgende Leitfrage:


Wie ist die gegenseitige Abhängigkeit zwischen (Transport-)Infrastrukturen und Zeit heute und in der Zukunft zu interpretieren? Wie fördert diese Zeitperspektive die Analyse und ein besseres Verstehen komplexer infrastruktureller Umstände?


Moderation: Prof. Dr. Alfred Nordmann

15:50–16:50 Zeit und Infrastruktur - abhängige Konstrukteure?
  • Prof Dr. Gabriele Schabacher
  • Prof. Dr. Dirk van Laak
  • Prof. Dr. Stephan Rammler
  • Prof. Dr. Alfred Nordmann (Moderator)
16:50–17:00 Re­sü­mee Prof. Dr. Alfred Nordmann
17:00 Ende der Tagung Prof. Dr. Jens Ivo Engels

Teilnehmende

Prof. Dr. Gabriele Schabacher

Professorin für Medienkulturwissenschaft
Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Dr. Henning Füller

Wiss. Mitarbeiter - Kultur- und Sozialgeographie
Geographisches Institut, Humboldt-Universität zu Berlin

Prof. Oliver Zimmer

Professor of Modern European History
Faculty of History, Oxford University

Prof. Dr. Dirk van Laak

Professor für die Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts in Leipzig
Fakultät für Geschichte, Kunst- und Regionalwissenschaften, Universität Leipzig

Prof. Dr. Stephan Rammler

Wissenschaftlicher Direktor
Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin

Dr. Jean-Michel Johnston

Lecturer in Modern European History
Faculty of History, University of Cambridge

Michaela Leštáková M.Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Institut für Fluidsystemtechnik, TU Darmstadt

Kevin Logan M.Sc.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Institut für Fluidsystemtechnik, TU Darmstadt

Imke Lorenz M.Sc.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Institut für Fluidsystemtechnik, TU Darmstadt

Prof. Dr. Jens Ivo Engels

Prof. Dr. Jens Ivo Engels

Sprecher des Graduiertenkolleg KRITIS
Institut für Geschichte, TU Darmstadt

Prof. Dr. Alfred Nordmann

Prof. Dr. Alfred Nordmann

KRITIS Principal Investigator
Institut für Philosophie, TU Darmstadt

Andrea Protschky M.Sc.

Andrea Protschky M.Sc.

KRITIS-Doktorandin
Institut für Soziologie, TU Darmstadt

Laura Höß M.A.

Laura Höß M.A.

KRITIS-Doktorandin
Institut für Geschichte, TU Darmstadt

Eva Platzer M.A.

Eva Platzer M.A.

KRITIS-Doktorandin
Institut für Politikwissenschaft, TU Darmstadt

Cedric Steinbach M.Eng.

Cedric Steinbach M.Eng.

KRITIS-Doktorand
Institut für Bahnsysteme und Bahntechnik, TU Darmstadt

Søren Soelberg M.A.

Søren Soelberg M.A.

KRITIS-Doktorand
Institut für Philosophie, TU Darmstadt